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ASJ-Positionen

Position der ASJ zum Miteinander der Generationen

Im Rahmen der Kampagne "Alt und Jung - Morgen wächst Heute" hat die ASJ ein Positionspapier erarbeitet.

Einleitung

Alt und Jung im Gespräch.jpgDie Arbeiter-Samariter-Jugend Deutschland (ASJ) hat den demografischen Wandel in den Mittelpunkt ihrer Kampagne „Alt und Jung – Morgen wächst Heute“ gestellt. Als Jugendverband der Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation Arbeiter-Samariter-Bund geht es der ASJ darum, Solidarität, gegenseitiges Verständnis und Zusammenleben der Generationen zu fördern. Deshalb ist das Ziel der ASJ-Kampagne „Alt und Jung – Morgen wächst heute“ dazu bei zutragen, dass sich die Generationen gegenseitig unterstützen und lernen die Zukunft gemeinsam zu gestalten. Weil die ASJ erkannt hat, dass die Stärken der einen Generation oft die Schwächen der anderen sind, will die ASJ nicht die Verteilungskonflikte austragen, die in den Medien oft beschworen werden. Diese Anliegen ist auch der Leitgedanke dieses Positionspapiers der ASJ zum Miteinander der Generationen.

Die Begriffe „Alt“ und „Jung“ aus Sicht der ASJ Eine Definition zu finden ob jemand „jung“ oder „alt“ ist, ist schwierig. Hier steht häufig subjektive Selbsteinschätzung gegen subjektive Fremdeinschätzung. Die Definition von „jung“ bzw. „alt“ ist immer vom Blickwinkel des Betrachtenden abhängig. Deshalb hat die ASJ keine Definition erstellt, in der feste Zahlenwerte bestimmen, wer alt ist oder wer jung ist. Stattdessen hat die ASJ eine Matrix entwickelt, die es möglich macht, die Schlüsselbegriffe „Alt“ und „Jung“ trotzdem zu definieren. Das geschieht indem mit geistigem und körperlichem Alter verschiedene Dimensionen von „jung“ und „alt“ in Bezug gesetzt werden. Ob eine Person als jung, jung geblieben, jung aber altmodisch oder als alt angesehen wird hängt demnach davon ab, wie geistiges und körperliches Alter in Bezug zueinander stehen. Die jeweiligen Ergebnisse lassen sich in der folgenden Matrix ablesen:

Kooperation zwischen den Generationen

Wir in der ASJ sind davon überzeugt, dass in generationsübergreifenden Kooperationen sowohl für ältere als auch für junge Menschen eine große Bereicherung für alle steckt. Gemeinsame Projekte und Aktionen tragen außerdem dazu bei, dass wertvolles Wissen, das im direkten Kontakt zwischen alt und jung weitergegeben wird, nicht verloren geht.

Um Projekte und Aktionen zwischen den Generationen zu erleichtern und gegenseitige Vorurteile abzubauen, erachtet die ASJ folgende Punkte als hilfreich:

  • Die Stärken von Senioren und Jugendlichen müssen in Gesellschaft, Politik und den Medien besser präsentiert werden. Zurzeit stehen leider meist die Schwächen und gegenseitigen Vorurteile im Mittelpunkt der Diskussionen.
  • Es muss sowohl bei jungen als auch bei älteren Menschen für das gegenseitige Ver- ständnis geworben werden, dass in bestimmten Lebensphasen bestimmte Erfahrungen notwendig sind.
  • Es ist wichtig, dass mehr Orte geschaffen werden, an denen sich ältere und jüngere Menschen selbstverständlich begegnen.

Die ASJ fordert alle gesellschaftlichen und politischen Akteure dazu auf, bestehende Projekte und Aktionen die zum gegenseitigen Verständnis der Generationen beitragen zu unterstützen und neue zu initiieren. Als besonders wirksam betrachten wir generationsübergreifende Zukunftswerkstätten, in denen sich junge und ältere Menschen zu ihren zukünftigen Lebensvorstellungen austauschen. Nützlich sind unserer Meinung nach auch Projekte, die einen Einblick in die gegenseitigen Lebenswelten ermöglichen, wie z.B. Exkursionen in alte Handwerksbetriebe oder ein Nachmittag an der Spielkonsole. Außerdem tragen alle Projekte zum gegenseitigen Verständnis bei, die einen ausgesprochenen Begegnungscharakter haben, wie z.B. erlebnispädagogische Maßnahmen.

Mit ihrer Kampagne „Alt und Jung – Morgen wächst Heute“ möchte die ASJ zum solidarischen Umgang der Generationen beitragen und versteht sich als Motor, der viele solche Projekte auf den unterschiedlichen Ebenen anstößt und durchführt.

Die Sozialen Alterssicherungssysteme

Neben gelebter Solidarität der Generationen auf der unmittelbaren Alltagsebene trägt die ASJ mit der Kampagne „Alt und Jung – Morgen wächst Heute“ auch zum solidarischen Umgang der Generationen auf gesellschaftlicher Ebene bei.

In vielen Medien wird der demografische Wandel insbesondere im sozialpolitischen Zusammenhang ausschließlich als materieller Verteilungskonflikt zwischen den Generationen dargestellt. Verteilungskampf und Solidarität schließen sich jedoch gegenseitig aus. Damit die Veränderung der Alterszusammensetzung der Bevölkerung nicht zu einem Streit um Ressourcen wird, ist ein Alterssicherungssystem notwendig, das für alle Menschen in Deutschland Altersarmut verhindert. Gleichzeitig muss seine Finanzierung so organisiert sein, dass keine Alters- bzw. Bevölkerungsgruppe, gemessen an ihrer Leistungskraft, überdimensionale Beiträge leisten oder Risiken eingehen muss. Eine sichere Versorgung im Alter ist nicht nur für die heute alten Menschen wichtig. Auch als heute noch junge Menschen wollen wir in ferner Zukunft in einen gesicherten Altersruhestand eintreten können.

Die Finanzierungsbasis des derzeitigen öffentlichen Alterssicherungssystems für Angestellte sind lohnabhängige Beiträge. Der Anteil der Löhne und Gehälter an allen Einkommen in Deutschland sinkt jedoch seit Jahren. Gleichzeitig steigt der Anteil der Gewinne und Zinseinnahmen.1 Auch innerhalb der Lohneinkommen findet eine Verschiebung statt. Löhne und Gehälter im oberen Bereich wachsen viel schneller als im mittleren Bereich. Im unteren Bereich sinken sie sogar. Letzteres zeigt sich auch an der wachsenden Menge an Beschäftigten im Niedriglohnsektor.2

Für ein Alterssicherungssystem, das sich wie das deutsche aus lohnabhängigen Beiträgen finanziert, ist diese Entwicklung problematisch. Der Rückgang der Lohneinkommen schwächt nämlich, unabhängig von der Größe verschiedener Altersgruppen in der Bevölkerung, die Einnahmebasis des Alterssicherungssystems.

In den letzten zehn Jahren wurde auf die zurückgehenden Beiträge im Alterssicherungssystem mit Maßnahmen reagiert, die bereits jetzt für ein Sinken des durchschnittlichen Rentenniveaus gesorgt haben. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) warnt die deutsche Regierung bereits vor einem starken Anwachsen von Altersarmut nach dem Jahr 2030.3

Um für sich selbst den Eintritt von Altersarmut zu verhindern wird jeder Einzelne meist nur auf die Möglichkeit des privaten Sparens verwiesen. Durch die zunehmend ungleiche Einkommensverteilung sind jedoch bereits innerhalb der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Bevölkerung viele Menschen nicht in der Lage für ihr Alter zu sparen. Für die von Arbeitslosigkeit betroffenen Menschen ist sparen nahezu völlig ausgeschlossen.

Altersarmut steht im Widerspruch zu unseren Erwartungen an ein gerechtes Alterssicherungssystem, das dauerhaft das solidarische Zusammenleben der Generationen sichert. Wie gezeigt, hat das deutsche Alterssicherungssystem in hohem Maße ein Einnahmenproblem. Angesichts des gestiegenen und weiter steigenden Reichtums in Deutschland4 kann das jedoch behoben werden. Dazu bedarf es Veränderungen in der Organisation des Rentensystems.

In der öffentlichen Debatte werden mehrere Ansätze dazu diskutiert. Das sind vor allem:

  • ein Rentensystem, wie es z. B. der Deutsche Bundesjugendring fordert, in das alle Beschäftigten, also auch Beamte und Selbstständige, Beiträge leisten,5
  • eine höhere oder ausschließliche Steuerfinanzierung,
  • eine Finanzierung über höhere Beiträge zum bestehenden System und
  • eine stärkere oder ausschließliche Privatfinanzierung.

Jeder dieser Ansätze hat spezifische Vor- und Nachteile. Um eine gute Entscheidung über die zukünftige Organisationsform des Alterssicherungssystems zu treffen bedarf es detaillierten Wissens. Im Rahmen der Kampagne „Alt und Jung – Morgen wächst Heute“ erschließt sich die ASJ gerade dieses Wissen. Deshalb können wir uns hier nicht für ein bestimmtes Organisationsmodell des Alterssicherungssystems aussprechen.

Stattdessen wird die ASJ im Rahmen ihrer Bildungsarbeit weiter ihre Mitglieder dabei unterstützen, sich das notwendige Wissen anzueignen. Wir gehen davon aus, dass sie dadurch in die Lage versetzt werden, sich im politischen Raum für ein Alterssicherungssystem einzusetzen, welches unser Ziel des solidarischen Miteinanders der Generationen am besten verwirklicht.

Zu den Gestaltungsmöglichkeiten des demografischen Wandels

Eine in Deutschland besonders niedrige Geburten- und Kinderzahl wird oft als Hauptursache des demografischen Wandels angegeben. Mit 1,4 Kindern pro Frau liegt Deutschland in der EU jedoch auf Platz 14 von 25.6 Den Statistiken des Bundesamtes für Bevölkerungsberechnung ist außerdem zu entnehmen, dass diese Zahl seit 1975 relativ konstant ist. Es handelt sich also nicht um neues Phänomen. In jüngster Zeit versuchen einige Politiker und Autoren jedoch die angeblich stagnierenden Geburtenzahlen als Anlass zu nehmen, die Frau in ihre Rolle der Hausfrau und Mutter zurückzudrängen. Nur so könne Stagnation der Geburtenzahlen begegnet werden.

Alternative Sichtweisen zu den geringen Geburtenzahlen

Zunächst steht neben einem Gebärunwillen seitens der Frauen auch ein Zeugungsunwille der Männer. Jeder vierte Mann in Deutschland spricht sich gegen die Vaterschaft aus.7, 8 Ein Grund dafür könnte die Angst davor sein, dem Ideal des Alleinversorgers nicht entsprechen zu können. Kinder gelten spätestens seit Hartz IV als Armutsrisiko. Der Zwölfte Kinder- und Jugendbericht9 legt dar, dass jedes dritte Kind bis zu seinem dritten Lebensjahr zeitweise unterhalb der Armutsgrenze gelebt hat oder dauerhaft darunter lebt. Eine Studie der Uni Dortmund10 hat zudem ergeben, dass es mit dem Hartz IV-Satz nur schwer möglich ist, kontinuierlich ein Kind gesund und ausgeglichen zu ernähren.

Besonders für Frauen stellen Kinder auf dem Arbeitsmarkt ein enormes Risiko dar. Vor allem in den alten Bundesländern ist nach einer Babypause eine Rückkehr in den Beruf wegen der desolaten Betreuungsmöglichkeiten sehr schwer.

Außerdem haben junge Menschen heute oft sehr hohe Erwartungen an Beziehungen und Partner. Oft halten Beziehungen nicht so lange, dass ernsthaft über die Gründung einer Familie nachgedacht wird. In Lebensentwürfen, in denen Selbstverwirklichung und Karriere im Mittelpunkt stehen, wird oft die Gründung einer Familie als hinderlich angesehen. Sie vertragen sich auch schlecht mit der beruflichen Anforderung jederzeit zur Verfügung zu stehen.

Zudem gilt Deutschland im Allgemeinen als kinderunfreundlich. Fehlende Freizeitangebote, demolierte Spielplätze, Schilder mit der Aufschrift „Spielen verboten“, verschlossene oder verdreckte Still- und Wickelräume und Restaurants in denen Kinder nicht erwünscht sind prägen das Bild eines Landes in dem Eltern und Kinder wenig zu erwarten haben. Das sind nur einige Ursachen für die niedrigen Geburtenzahlen. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.

Es ist jedoch fraglich, ob die Auswirkungen des demografischen Wandels anders sein werden, wenn die Zahl der Geburten in Deutschland steigt. Würde man die derzeitige Bevölkerungszusammensetzung erhalten wollen, würden im Jahr 2050 fast 180 Millionen Menschen in Deutschland leben.11 Damit wäre die Bundesrepublik deutlich überbevölkert. Insofern ist es logisch, dass sich die Alterszusammensetzung verändern muss und sich ein demografischer Wandel vollziehen wird. Es ist wichtig für diese Veränderung positive Gestaltungsweisen zu erkennen und umzusetzen. Dabei ist es von großer Bedeutung, dass die Lebensbedingungen für Kinder und Eltern lebenswerter gestaltet und umfassend verbessert werden. Dazu bedarf es eines Mentalitätswandels, welcher zu einer tatsächlichen Anerkennung von Elternschaft führt und durch den Kinder als wertvolle Mitbürger angesehen werden. Im Folgenden sollen einige Möglichkeiten aufgezeigt werden:

Finanzielle Aspekte für Familien

  • Eine finanzielle Absicherung für Eltern ist notwendig. Kinder dürfen nicht weiterhin als Armutsrisiko gelten. Darum fordert die ASJ-Deutschland:
  • ausreichende Kinderbetreuungsangebote, die Eltern eine Vollzeittätigkeit ermöglichen,
  • Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse von Familien bei der Gestaltung von Arbeitszeiten,
  • bessere Absicherung für den Haupternährer
  • finanzielle Anreize zur Familiengründung, die nicht ausschließlich in Form von Bargeld geleistet werden (z. B. ein geringerer Mehrwertsteuersatz für Produkte des täglichen Bedarfs für Kinder),
  • kostenlose Kindergartenplätze 

Politische Aspekte

Neben diesen finanziellen Aspekten für Familien fordern wir:

  • Experten für Bildung, Kindererziehung etc. in die entsprechenden staatlichen Ämter zu berufen,
  • die Finanzierung von hauptamtlichem Fachpersonal in Jugendarbeit und Jugendhilfe sicherzustellen und auszuweiten.

Die sinkende Anzahl von Kindern stellt eine große Chance zur Qualitätssicherung in formaler und non-formaler Bildung dar. Die Bundesregierung und die Landesregierungen müssen sich verpflichten, die im Moment für diesen Bereich zur Verfügung stehenden Gelder und Personalressourcen nicht zu kürzen. Diese werden für die Standardsicherung und Qualitätssteigerungen dringend gebraucht.

Vor allem im Hinblick auf die teilweise desolaten Bedingungen in der Betreuungs- und Jugendarbeitslandschaft ist unbedingt eine konkrete Ausgestaltung einer „Grundsicherung der Jugendarbeit“ nach SGB VIII notwendig.

Bildungpolitische Aspekte

Um eine bestmögliche Förderung für Kinder zu garantieren, fordert die ASJ:

  • einen Ausbau der Angebote für frühkindliche Bildung,
  • eine bessere Ausbildung des Pflege- und Betreuungs- und Erziehungspersonals sowie die Gewährleistung der Qualität in der Lehrerausbildung. Eine Umgestaltung des Lehrer studienganges in einen Bachelor-Studiengang mit der damit einhergehenden Verkürzung der Studienzeit halten wir für kontraproduktiv,
  • allen Kindern und Jugendlichen die gleiche bestmögliche Ausbildung zu gewährleisten,
  • in staatlichen Einrichtungen optimale Voraussetzungen zu bieten, was in vielen Kitas und Schulen eine bessere Ausstattung notwendig macht und
  • keine Studiengebühren zu erheben, da sie sozial ungerecht sind.

Strukturelle Rahmendingungen

Elementar für die positive Gestaltung des demografischen Wandels ist es, die strukturellen Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass Kinder, Jugendliche, arme und kinderreiche Familien am sozialen und kulturellen Leben teilhaben können. Dazu ist es notwendig, dass z. B.:

  • Kindern und Jugendlichen mehr Raum zugestanden wird (Eine Form stellt die Sicherung der Jugendarbeit nach SGB VIII dar),
  • öffentlicher Personennahverkehr in seiner Frequenz flächendeckend nicht nur am Berufsverkehr ausgerichtet wird. Bei seiner Planung sollten ökonomische Über- legungen nicht die maßgebliche Rolle spielen,
  • ausreichend Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen existieren, die für alle in maximal 30 Minuten erreichbar sind.
  • Bei der Nutzung dieser Angebote und Einrichtungen müssen die entstehenden Kosten so kalkuliert sein, dass weder Kinder und Jugendliche noch arme oder kinderreiche Familien aus finanziellen Gründen von der Teilhabe ausgeschlossen werden.

Was kann die ASJ tun?

Durch ihre Arbeit und Angebote kann die ASJ dazu beitragen, den demografischen Wandel positiv zu gestalten. Deshalb werden wir:

  • zusammen mit dem ASB generationenübergreifende Projekte durchführen,
  • uns für die Sicherung der Jugendarbeit und den Ausbau nach SGB VIII einsetzen,
  • armen und kinderreichen Familien nach Möglichkeit finanzielle Vergünstigungen bei der Teilnahme an kostenpflichtigen ASJ-Angeboten einräumen oder vermitteln,
  • Angebote gerade auch in strukturschwachen Gebieten schaffen. Als Basis dazu sehen wir das Förderprogramm zur Stärkung der verbandlichen Jugendarbeit des ASB und der ASJ an

 

Quellen

  1. So ist seit 1996 der Anteil der Löhne am Gesamteinkommen um 4,9 Prozentpunkte von 71,7 Prozent auf 66,8 Prozent gesunken. Der Anteil der Unternehmens- und Vermögens- einkommen stieg dagegen von 28,3 auf 33,2 Prozent. Vgl.: Schäfer, Claus 2006: Unverdrossene ‚Lebenslügen-Politik’ – Zur Entwicklung der Einkommensverteilung, in: WSI-Mitteilungen 11/2006, S. 583-591.
  2. Sie liegt mittlerweile bei ca. 20 Prozent aller Beschäftigten. Vgl.: Thorsten Kalina, Claudia Weinkopf: Mindestens sechs Millionen Niedriglohnbeschäftigte in Deutschland. Welche Rolle spielen Teilzeitbeschäftigung und Minijobs?, in: IAT-Report Nr. 03, unter: www.iatge.de/iat-report/ 2006/report2006-04.html
  3. OECD: Deutschland droht Altersarmut. In: Kölnische Rundschau, 20.01.2008, unter: http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1200816840911.shtml
  4. So ist z. B. das Bruttoinlandsprodukt seit 1992 nur drei Mal nicht gewachsen. Vgl.: Statistisches Bundesamt 2007 (HG): Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung – Bruttoinlands- produkt 2006, unter: http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/ Content/Publikationen/Querschnittsveroeffentlichungen/WirtschaftStatistik/VGR/ Bruttoinlandsprodukt2006,property=file.pdf
  5. Deutscher Bundesjugendring 2005: Jugendpolitisches Eckpunktepapier Alterssicherung S. 3
  6. Vgl.: Mohr, Mirijam: Panikmache mit unkorrekten Zahlen, 2006, in: Prof. Dr. Gerd Bosbach, zit. nach http://nachdenkseite.de/?p=2303.
  7. Vgl.: Brenner, Gerd: Junge Männer geben die Familienperspektive zunehmend auf, in: Deutsche Jugend Heft 1/2007, S. 8-9.
  8. Vgl.: Rögener, Wiebke: Mythen von der Kinderlosigkeit – Viele Aussagen über den fehlenden Nachwuchs in Deutschland sind falsch, in: Süddeutsche Zeitung 21./22. 10. 2006.
  9. Vgl: Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend (BMFSFJ) 2003 (HG): Zwölfter Kinder- und Jugendbericht – Bericht über die Lebenssituation junger Menschen und die Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland, S. 79.
  10. Deutschlandradio Kultur: Hartz IV-Tagessatz reicht nicht für gesunde Kinder-Ernährung – Ernährungswissenschaftlerin: 40 Prozent fehlen, unter: www.dradio.de/dkultur/sendungen/kulturinterview/663062/
  11. Vgl.: Schwentker, Björn: Aussterben abgesagt, in: Die Zeit Nr. 24/2006, unter: www.zeit.de/2006/24/Demographie-1_xml