In Filmen und Hörspielen werden die Geräusche in der Regel eigens erzeugt. Dabei nutzen Geräuschemacher_innen auf sehr kreative Weise alle Arten von Alltagsgegenständen oder auch die Möglichkeiten ihrer Stimme und ihres Körpers. In diesem Spiel werden die Teilnehmer_innen selbst zu Geräuschemacher_innen. Sie bekommen im privaten Chat eine Tätigkeit zugeteilt und haben ein paar Minuten Zeit zu überlegen, wie sie die das Geräusch, das diese Tätigkeit auslöst erzeugen können. Als Hilfsmittel können sie alles verwenden, was ihnen in ihrer Wohnung gerade zur Verfügung steht. Ihr könnt auch ein paar Tage vor der Gruppenstunde jedem Gruppenmitglied per E-Mail ein Geräusch zuschicken, das sie/er erzeugen soll. Es ist allerdings verboten einfach die Tätigkeit auszuführen, deren Geräusch man erzeugen soll. Wer also das Geräusch von „Händewaschen“ erzeugen soll, darf sich nicht einfach die Hände waschen und das in die Videokonferenz übertragen.

Die Person, die das Geräusch erzeugt macht währenddessen die Kamera aus. Die anderen Gruppenmitglieder hören zu und raten um welches Geräusch es sich handelt. Wenn das Geräusch richtig erraten wurde wird es noch einmal mit eingeschalteter Kamera vorgemacht. Oft ist es sehr lustig zu sehen, wie es erzeugt wurde.

Mögliche Geräusche sind eine Flasche öffnen, Zähne putzen, Reißverschluss öffnen oder schließen, einen Apfel essen, reiten, einen Bleistift spitzen, Gemüse schneiden, die Tür aufschließen, das Fenster öffnen, ein Streichholz anzünden, eine Uhr, Regen, auf Schnee gehen, auf Sand gehen, ein Küchenmixer, eine laufende Waschmaschine (normal und/oder im Schleudergang), ein Auto anlassen, staubsaugen, Wasser, das aus einer vollen Badewanne abläuft und vieles mehr.

 

Diese Spielbeschreibung wurde von Alex Bühler fürs Internet bearbeitet.

 

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Habt ihr eigene Ideen, was ihr als ASJ-Gruppe gemeinsam in einer Videokonferenz unternehmen könnt? Lasst es uns wissen. E-Mail an a.buehler@asb.de oder ruft an: 0221/47605-209.