Der Name „Kim-Spiele“ geht auf den Abenteuerroman „Kim“ von Dschungelbuch-Autor Rudyard Kipling zurück. In diesem Roman wird der Titelheld trainiert sich Dinge möglichst gut zu merken, um Agent des britischen Geheimdienstes zu werden. Dementsprechend geht es in Kim-Spielen darum, sich Dinge zu merken.

Für Videokonferenzen sind Kim-Spiele geeignet, bei denen die Spieler_innen in einer festen Reihenfolge nacheinander Begriffe zu einem bestimmten Thema sagen müssen. Dabei muss jede_r Spieler_in alle vorher genannten Begriffe in der richtigen Reihenfolge wiedergeben, bevor sie/er den eigenen zusätzlichen Begriff nennt.

Klassisch ist das Spiel als „Koffer packen“ bekannt. Dabei ist das Thema, zu dem Begriffe genannt werden müssen alles, was man für eine Reise sinnvollerweise in seinen Koffer packt. Also: „Ich packe in meinen Koffer Gegenstand 1, Gegenstand 2, Gegenstand 3, usw.“

Um mehr Abwechslung zu bekommen kann man die Themen variieren. Also z. B. „Ich packe in meine Erste Hilfe-Tasche…“ oder „Ich will mir etwas leckeres kochen und dazu kaufe ich…“ oder „Ich installiere auf meinem Handy die App…“ oder „Ich repariere mein Fahrrad und dazu brauche ich…“.

Nachdem auf diese Weise eine lange Liste an Begriffen zusammengekommen ist, kann man die Aufgabe noch etwas komplizierter machen, indem nun nicht mehr weitere Begriffe in die Reihe hinzugefügt werden, sondern immer der jeweils letzte Begriff weggelassen werden und alles was noch in der Liste stehen bleibt in der entgegengesetzten Reihenfolge weiter aufgezählt werden muss. Etwa so: „Oh, jetzt ist mein Koffer zu schwer. Darum packe ich … wieder aus. Aber Gegenstand 5, Gegenstand 4, Gegenstand 3,… nehme ich weiter mit.“ Das Spiel ist zu Ende, wenn der Koffer wieder leer ist.

Diese Spielbeschreibung wurde von Alex Bühler fürs Internet bearbeitet.

 

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Habt ihr eigene Ideen, was ihr als ASJ-Gruppe gemeinsam in einer Videokonferenz unternehmen könnt? Lasst es uns wissen. E-Mail an a.buehler@asb.de oder ruft an: 0221/47605-209.