Mit einem Krimi-Dinner über BigBlueButton könnt ihr in eurer Jugendgruppe trotz der Coronabeschränkungen ein echtes Highlight setzen.

Die Grundidee des Krimidinners ist gemeinsam ein mehrgängiges Menü zu essen und in den Pausen zwischen den einzelnen Gängen in einem Rollenspiel gemeinsam einen Kriminalfall zu lösen. Ihr löst also nicht einfach ein Rätsel sondern ihr verkörpert alle in einen Mord verwickelten Personen, sei es als Zeug_in, Kommissar_in, Verdächtige_r oder tatsächliche_r Mörder_in.

Ein Krimidinner erfordert eine gute Vorbereitung. Wenn ihr es als echtes Dinner veranstalten wollt, müsst ihr zunächst Rezepte für die einzelnen Gänge suchen, die ihr euren Gruppenmitgliedern zuschickt, damit diese die entsprechenden Gerichte kochen können (natürlich geht es auch ohne Essen oder nur mit einer Folge von verschiedenen Snacks). Gleichzeitig müsst ihr allen ihre Rollenbeschreibung zuschicken, denn richtig toll wird es wenn sich alle passend zu ihrer Rolle kleiden. Kostenlose Vorlagen für Krimidinners findet ihr unter www.mordsnacht.de. Darin sind die Rollenbeschreibungen der Teilnehmer_innen, die Informationen für die Spielleitung und die Spielregeln enthalten.

Unabhängig woher ihr eure Krimigeschichte bezieht ist der Ablauf eines Krimidinners immer ähnlich. In der Vorbereitung machen sich alle mit ihren Rollen vertraut. Vor dem ersten Gang erklärt die Spielleitung die Ausgangssituation und alle Mitspieler_innen stellen vor wen sie in ihrer Rolle darstellen. Damit die Mägen nicht zu sehr knurren startet ihr dann ersten Gang des Menüs und macht euch gemeinsam im Tischgespräch während des Essens dran die/den Mörder_in zu finden. Nach jedem Gang gibt es von der Spielleitung weitere Informationen, die bei der Verbrechersuche helfen.

Alle Mitspieler_innen müssen im Spiel Fragen wahr beantworten. Sie müssen jedoch nichts preisgeben, nachdem sie nicht eindeutig gefragt werden. Und sie müssen sich nicht selbst belasten. Die/der Mörder_in erfährt in seiner Rollenbeschreibung natürlich auch, wie sich der Mord abgespielt hat und darf im Gegensatz zu den anderen Verdächtigen lügen.

Wenn die letzte Spielrunde abgeschlossen ist und niemand mehr Hinweise bekanntgeben muss/möchte, äußern alle Teilnehmenden ihren Verdacht. Die/der Verdächtige mit den meisten Stimmen wird des Mordes angeklagt – anschließend wird das Verbrechen mithilfe der Lösung endgültig aufgeklärt. Wenn die/der wahre Mörder_in nicht gefasst wurde, hat sie/er gewonnen. Wird die/der Täter_in geschnappt, gewinnen die unschuldigen Mitspieler_innen.

Wir wünschen guten Appetit und viel Spaß!

 

Diese Spielbeschreibung wurde von Alex Bühler fürs Internet bearbeitet.

 

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Habt ihr eigene Ideen, was ihr als ASJ-Gruppe gemeinsam in einer Videokonferenz unternehmen könnt? Lasst es uns wissen. E-Mail an a.buehler@asb.de oder ruft an: 0221/47605-209.