Ihr spielt das in der Runde nacheinander. Wer an der Reihe ist macht drei Aussagen über sich. Zwei der drei Aussagen müssen wahr sein, eine muss erfunden sein. Wenn ihr wollt, könnt ihr als Gruppenleitung die Aussagen in die geteilten Notizen schreiben, damit alle einen Überblick haben. Man kann z. B. schreiben: „Ich bin 1,70 groß“ (wahr), „Ich schwimme gerne“ (erfunden) und „Mein Lieblingsessen ist Kaiserschmarrn“ (wahr). Nachdem ein_e Spieler_in ihre drei Aussagen geschrieben hat, raten alle reihum welche der drei Aussagen die erfundene ist. Haben alle Spieler_innen ihren Tipp abgegeben wird aufgelöst. Interessant wird das, wenn ihr euch gegenseitig erläutert, warum die erfundene Aussage nicht zutrifft.

Ihr könnt das Spiel auch anwenden um ein Diskussionsthema für eine Gruppenstunde zu etablieren. Dazu gebt ihr ein Thema vor zu dem die Gruppenmitglieder ihre drei Aussagen formulieren sollen. So kommt eine ganze Menge Stoff zusammen, über den ihr den Rest der Gruppenstunde diskutieren könnt. Wenn ihr ein Thema vorgebt ist das Spiel eher für Jugendliche geeignet. Je abstrakter das Thema, desto älter sollten eure Gruppenmitglieder im Durchschnitt sein. Beispiele für solche Themen sind „Ich engagiere mich in der ASJ weil …“, „In einer perfekten Welt sollte folgendes zutreffen: …“, „Gerechtigkeit bedeutet für mich …“ oder „Inklusion bedeutet für mich …“.

 

Diese Spielbeschreibung wurde von Alex Bühler fürs Internet bearbeitet.

 

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Habt ihr eigene Ideen, was ihr als ASJ-Gruppe gemeinsam in einer Videokonferenz unternehmen könnt? Lasst es uns wissen. E-Mail an a.buehler@asb.de oder ruft an: 0221/47605-209.